Gefallenendenkmal in Ladeburg
Nach dem Krieg entschlossen sich auch die Ladeburger zum Bau eines Denkmals für die Gefallenen. Im Jahr 1922 hatten bereits mehrere Bürger Geld dafür gespendet, sodass 29.754 Mark zusammenkamen. 1925 wurde schließlich ein Obelisk aus gemauerten Feldsteinen mit einem steinernen Kreuz an der Spitze errichtet und eingeweiht. Auf der Frontseite wurde eine Bronzetafel mit der Inschrift „Zum ehrenden Gedächtnis den im Weltkrieg 1914-1918 Gefallenen“, sowie deren Namen angebracht. Knapp 30 Jahre später riss man es aufgrund der politischen Situation in der DDR ab. Die Gedenktafel war die folgenden Jahrzehnte in der Dorfkirche untergebracht. Nach der Wende beschloss der Wirtschaftsverein Ladeburg e.V. das Denkmal erneut zu errichten. Dazu wurden 45.000 DM an Spenden aufgebracht. 1995, 70 Jahre nach dem Bau des Originals, weihte man nun das neue Denkmal ein. Hinzugefügt wurde eine Tafel an der Rückseite mit der Inschrift „Zum Gedenken an die Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft“.